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Kein Hindernis auf zweitem Rettungsweg

Im Treppenhaus bricht Feuer aus und der erste Rettungsweg kann nicht genutzt werden. Vergleichbare Szenarien geschehen immer wieder. Deshalb müssen nach §33 der Musterbauordnung (MBO) in jedem Geschoss mindestens zwei voneinander unabhängige Rettungswege vorhanden sein. Häufig führt der zweite Rettungsweg über Terrassentüren oder Fenster. Sind die Jalousien und Rollladen geschlossen, ist der Weg versperrt. Um diese Situation zu vermeiden, präsentierte elero drei Produktlösungen auf der R+T 2018.

Produktlösungen für Fluchtwege über Terrassentüren oder Fenster

Antrieb mit Nothandkurbel
Eine Option ist der RolTop D+ NHK, der mit einer Nothandkurbel ausgestattet ist. In dieser Variante kann der intelligente Antrieb, der die Endlagen bereits während der ersten Fahrt erkennt und speichert, bei einem Stromausfall auch manuell bedient werden, um einen zweiten Rettungsweg freizugeben. Der Antrieb muss nach dem Kurbelbetrieb nicht neu eingelernt werden, er erkennt die Endlagen automatisch. Eine Wartung durch den Fachbetrieb ist somit nicht notwendig. Der RolTop D+ NHK lässt sich leicht einbauen und punktet dank seiner geräuschlosen Softbremse mit einem leisen Lauf. Darüber hinaus haben die starren Wellenverbinder oder Hochschiebesicherungen zwangsläufig eine einbruchhemmende Wirkung.

Im Notfall springt ein Akku ein
Mit dem DC Antrieb in Kombination mit dem Rettungswegmodul ExitSafe und Akkupack bietet der Hersteller eine weitere Lösung an. Akku und Modul werden in Unterputzdosen montiert. Der ExitSafe wird mit 230 V versorgt. Eine 12 V-Leitung verbindet das Modul mit dem Antrieb. Der vor Tiefentladung und Überhitzung geschützte Akku wird ständig aufgeladen. So kann der Behang bei einem Stromausfall mithilfe des Akkus über den Taster hochgefahren werden. Das Rettungswegmodul ist kompatibel mit allen Elero DC Antrieben für Jalousien, textilen Sonnenschutz und Rollladen.

Wird ein Rauchmelder an den ExitSafe angeschlossen, fährt der Behang bei Rauchalarm automatisch hoch und gibt den Rettungsweg frei. Im störungsfreien Betrieb funktioniert die Steuerung wie gewohnt. Das Wartungsintervall des Akkus beträgt circa zwei Jahre bzw. 500 Ladezyklen. Danach warnt die Anlage selbstständig mit einem Signalton. Unterschreitet der Akku einen minimalen Ladezustand, fährt der Behang nach oben.

Studie für mechanische Handhabung
Als Ergänzung stellt Elero auf der R+T 2018 eine Studie über eine mechanische Lösung vor. Diese basiert auf einer Verbindung aus Gurtscheibe und Motorlager. Im Notfall kann an dem Gurt gezogen werden, sodass dieser über die Drehung von Gurtscheibe, Welle und Motor den Rollladenpanzer manuell nach oben bewegt und den Rettungsweg freigibt. Sobald die Stromversorgung nicht mehr unterbrochen ist, wird der Behang wieder elektrisch gesteuert. Dabei wickelt die Bewegung des Antriebs den Gurt wieder auf. Sollte bereits ein Antrieb vorhanden sein, lässt sich diese Variante problemlos nachrüsten.

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